HAGE3D Metalldruck

HAGE erweitert die Grenzen des konventionellen Material Extrusion Verfahren und druckt Titan und andere Metalle.



Hage3D hat im MEM-Verfahren ebenso Edelstähle wie 316L, 17-4PH und Kupfer als auch weitere Werkstoffe, wie Keramik und Titan, bereits erfolgreich gedruckt.


Metal Extrusion Modelling™ (MEM Verfahren) im HAGE3D Druck

HAGE bedient sich dabei einer bereits seit Jahrzehnten bekannten Technologie aus dem MIM (Metal Injection Moulding) Spritzguss. Dabei wird feines Metall- oder Keramikpulver mit einem organischen Binder vermischt und schließlich auf einer Spritzgussmaschine in Form gebracht. In einem zweiten Prozessschritt wird der Binder entfernt und das Bauteil bei hoher Temperatur in einem Ofen gesintert. Das Ergebnis: ein rein metallisches bzw. keramisches Enderzeugnis.
 

Quelle: Wikipedia\HAGE


Im MEM-Prozess von HAGE3D wird das Bauteil aus dem metallischen Filament – gemischt mit einem Binder – in den HAGE3D Druckern additive gefertigt, wobei ein sogenannter Grünling erzeugt wird. In einem zweiten Prozessschritt wird dieser ebenso entbindert und anschließend gesintert. Dieser endkonturgetreue Herstellungsprozess wurde gemeinsam mit dem deutschen Partnerunternehmen OBE und der Montanuniversität Leoben entwickelt.

HAGE verwendet für das Verfahren die eigenen industriellen 3D Druckerlösungen und einen speziell dafür entwickelten Druckkopf, welcher mit dem High Friction Feeding System arbeitet, um die metallischen Filamente zuverlässig zu fördern. Die Ergebnisse hinsichtlich Dichte und mechanischer Eigenschaften der Teile sind erstaunlich. Die Metallreinheit liegt bei annähernd 100 %.


Der bemerkenswerte Vorteil:
Im Vergleich zu sehr kostspieligen additiven Verfahren für Metalle können Sie mit einer industriellen HAGE3D Drucklösung technische Kunststoffe, Hochleistungskunststoffe und Metalle in einer Maschine verarbeiten.