31.08.2017

Titandruck im F³-Verfahren

Hage erweitert Grenzen des konventionellen F³ -Verfahrens und druckt Titan und andere Metalle.

Folder Titandruck

Titan-Bauteil
Bauteile aus Titan
 Das neuartige Verfahren ermöglicht additive Herstellprozesse von Metallen im sogenannten SDS-Verfahren. SDS steht für Shaping – Debinding –Sintering. Dieser endkonturgetreue Herstellungsprozess für Titan wurde gemeinsam mit dem deutschen Partnerunternehmen OBE und der Montanuniversität Leoben entwickelt. Hierzu wird im industriellen HAGE3D-Drucker ein spezielles Titan Composite Material verarbeitet und ein sogenannter Grünling erzeugt. Der Grünling wird in einem zweiten Prozessschritt entbindert und anschließend gesintert.

Die mechanischen Eigenschaften der Bauteile sind dabei erstaunlich, der Titananteil des fertigen Bauteils liegt bei annähernd 100 % Materialreinheit, wie letzte Messungen gezeigt haben.

Hage hat mit ihren industriellen F³- Maschinen im SDS-Verfahren ebenso Edelstähle wie 316l, 17-4ph als auch weitere Werkstoffe